
Neben den klassischen Unterlagen wie Kirchenbüchern, Personenstandsregistern und Archivbeständen gibt es eine Vielzahl weiterer Quellen, die für die Familienforschung wertvolle Hinweise liefern können. Oft sind es gerade diese zusätzlichen Quellen, die ein Familienbild lebendiger machen oder über sogenannte „tote Punkte“ hinweghelfen können.
Welche Quellen sind hilfreich?
Militärunterlagen: Kriegsstammrollen oder Verlustlisten geben Auskunft über Dienstzeiten, Einheiten und oft auch persönliche Details.
Schul- und Universitätsakten: Einschreibelisten, Prüfungsunterlagen oder Schülerverzeichnisse können wichtige Daten enthalten.
Steuer- und Bürgerlisten: Sie zeigen, wer in einer Stadt oder Gemeinde ansässig war und geben Hinweise auf den sozialen Status.
Testamente und Nachlassakten: Spannend für Einblicke ins Familienleben und Besitzverhältnisse.
Zeitungen: Todesanzeigen, Familiennachrichten oder Berichte über besondere Ereignisse.
Wo findet man diese Quellen?
In Stadt- und Staatsarchiven, in kirchlichen Archiven und Spezialarchiven wie beispielsweise die Arolsen Archives. In Bibliotheken oder Zeitungsarchiven. In speziellen Online-Datenbanken, die zunehmend digitalisierte Materialien zugänglich machen.
Zusätzliche Quellen erweitern den Blick auf die Vergangenheit und können Lücken schließen, die in den klassischen Registern offenbleiben. Hast du schon einmal eine überraschende Entdeckung in einer „ungewöhnlichen“ Quelle gemacht? Welche Quellen nutzt du für deine Forschung?
